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Sherlock Holmes im Sattel
oder Ich zeige dir, wie man fischt!

„Wenn du da bist, klappt das immer, aber alleine krieg ich das nicht hin“. Wenn ihr diesen Satz schon mal zu eurem Trainer gesagt habt, dann ist das zu allererst mal ein richtig gutes Zeichen, denn es beweist, das zwei Sachen ganz prima sind:

  1. Ihr habt einen tollen Trainer an eurer Seite, der eure Probleme nicht nur sofort erkennt, sondern auch die passende Lösung parat hat und euch diese so gut kommuniziert, dass das Problem in kürzester Zeit verschwindet!
  2. Ihr seid richtig gut, denn wenn ein oder zwei Hinweise eures Trainers ausreichen um ein Problem zu lösen, dann läuft bei dir und deinem Pferd grundsätzlich jede Menge ganz schön richtig!

Trotzdem kann es auf Dauer ganz schön nervig sein, dass man in schwierigen Situationen immer auf die Hilfe von außen angewiesen ist. Ganz besonders jetzt, wo Reitunterricht vielerorts verboten ist. Da wäre es doch wirklich toll, wenn du Probleme wie

  • mein Pferd verwirft sich im Genick
  • mein Pferd rollt sich ein
  • mein Pferd drückt im RR den Rücken weg
  • mein Pferd geht im Übergang gegen die Hand und nimmt den Kopf hoch
  • mein Pferd rennt im Trab nachdem wir einmal galoppiert sind
  • mein Pferd reagiert nicht auf meine Schenkelhilfe
  • ..
  • ..
  • ..

ganz alleine lösen könntest. Und zwar nicht nur dann, wenn der Zufall dir hilft, sondern ganz verlässlich immer und jedesmal. Die Liste der Probleme die ich aufgestellt habe, darfst du übrigens sehr gerne mit deinen drei Hauptthemen vervollständigen.

Die perfekte Kombination

Das würde ja nicht bedeuten, dass du deinen Trainer nun nicht mehr brauchst, denn wir alle wissen, ohne ein geschultes Auge in der Mitte der Bahn, treten wir einfach zu lange auf der Stelle oder drehen uns im Kreis und kommen nicht weiter. Es würde aber bedeuten, dass du bei vielen Dingen ganz eigenständig in der Lage wärst, dir und deinem Pferd selbst zu helfen. Weil du genau das tun könntest, was dein Trainer tut: du analysierst die Situation, erkennst das Problem und hast sofort eine passende Lösung zur Hand.  Eure gemeinsame Arbeit würde sich nun perfekt ergänzen und deine Fortschritte wären in Zukunft enorm. Außerdem wärst du damit nicht nur dein aktuelles Problem los, sondern es würden auch noch andere unangenehme Dinge verschwinden, wie

  • die Unsicherheit beim Reiten, ob das, was du tust, auch richtig ist.
  • die Angst vor Situationen, in denen du nicht weiter weißt.
  • Unstimmigkeiten oder Streit zwischen dir und deinem Pferd, weil du eine Situation nicht richtig erkennst oder eine Reaktion deines Pferdes falsch deutest, und dir keine sinnvolle Lösung einfällt.
  • das ungute Gefühl vor dem Reiten und die Frage, ob alles reibungslos funktionieren wird, oder ob es wohl wieder doof wird.
  • der leichte Anflug von Panik oder Genervtheit, wenn das altbekannte Problem wieder auftaucht.
  • der Frust oder auch die Trauer, ein Training wieder ohne nachhaltiges Ergebnis beenden zu müssen.

Dein Werkzeug zur Problemanalyse und Behebung

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Die Geraden sind ein wichtiger Anzeiger für dich

Obwohl wir uns bei allen Übungen immer auf das konzentriert haben, was in und um die Ecken herum passiert, so ist die Gerade doch ein ganz genauso wichtiger Bestandteil. An ihrer Ausführung erkennst du nämlich die Qualität deiner „Eckenreiterei“. Landest du nach den Wendungen – und dabei ist es egal, welche der drei Varianten du gewählt hast – sehr weit von den Geraden weg, verrät dir das, dass deine innehaltenden Hilfen noch nicht sauber etabliert sind. Dass ihr beiden noch Optimierungsspielraum habt, wenn es um die Schulterkontrolle geht, erkennst du daran, dass dein Pferd in der lösenden Variante der Übung über die Schulter driftet.

Optimal ausgeführt bietet die Arbeit auf dem Quadrat eine tolle Abwechslung unterschiedlichster Anforderungen und ist eine echte Herausforderung an das Timing deiner Hilfengebung und die Reaktionsschnelligkeit deines Pferdes.

Wenn du Interesse und Spaß daran hast, herauszufinden

  • mit welchen weiteren Übungen du an der Mobilisierung und Kräftigung deines Pferdes arbeiten kannst,
  • ob deine Hilfengebung korrekt ist,
  • welche Übungen dir helfen die Schulterkontrolle deines Pferdes zu verbessern,
  • was du tun kannst, wenn dein Pferd zu stark gegen deine Hand geht,
  • oder wie du es schaffst, dass es sich nicht mehr so stark einrollt und hinter dem Zügel verkriecht,

dann schau doch mal beim Kreis-Meister-Konzept vorbei. Dort findest du noch viel mehr Ideen für dein Training und für ein richtig glückliches und harmonisches Zusammensein mit deinem Pferd.

In Afrika gibt es ein Sprichwort das in etwa so lautet: „Gib einem Hungernden einen Fisch und er wird für einen Tag satt sein. Lehre ihn zu fischen und er wird sein ganzes Leben lang satt sein.“ Ich finde das passt auch auf uns Trainer gut. Wenn ich dir im Unterricht sage, was du tun sollst, dann hilft dir das, dein Problem an diesem Tag zu lösen. Wenn ich dir aber beibringe, zu erkennen woher das Problem kommt (Ursache) und welcher Weg dir hilft, es zu beseitigen (Lösung), dann hast du für alle Zeit und auch für jedes andere Problem eine Strategie an der Hand, mit der du selbständig, kompetent und erfolgreich jede Herausforderung meisterst, die sich dir und deinem Pferd in den Weg stellt.

Ein Beispiel macht es deutlich

Eine Traumvorstellung? Ganz und gar nicht! Sehr viele Herausforderungen die dir beim Ausbilden deines Pferdes begegnen, lassen sich auf sehr wenige Ursachen zurückverfolgen. Nehmen wir z. B. mal das Pferd, das sich einrollt und das Pferd, das im Übergang gegen die Hand drückt. Obwohl die beiden Situationen sehr unterschiedlich sind, so kann doch die Ursache für beide Verhaltensweisen in ein und derselben Sache liegen: einer schlechten horizontalen Balance.

Der unterschiedliche Umgang damit, liegt in der individuellen Natur der Pferde. Das Feine zieht sich zurück, das Starke geht dagegen an. Aber um das Problem in den Griff zu bekommen, ist für beide der gleiche Weg mit den gleichen Übungen hilfreich, so seltsam das auch klingen mag. Beiden Pferden helfen Übungen, bei denen es darum geht, den eigenen Körperschwerpunkt ganz bewusst und selbstbestimmt nach hinten zu verlagern. Das kann das Rückwärtsrichten sein, das können Schrittlängenvariationen sein, das können Vorwärts-Seitwärtsbewegungen sein, das kann die Arbeit mit Stangen sein, dass kann das Erarbeiten einer Hinterhandwendung sein und, und, und. Und aus dieser Anzahl von Lösungswegen, kann man nun den aussuchen, der dem Pferd am leichtesten fällt oder am meisten Spaß macht. Und Schwups – Problem gelöst.

Zu wissen, dass dies bei ganz vielen Schwierigkeiten der Fall ist, macht die Sache doch gleich viel leichter. Und dadurch hast du vielleicht auch nicht das Gefühl, noch soooooo viel lernen zu müssen, um auch nur annähernd mal ein Licht am Horizont zu sehen. Versteh mich nicht falsch, lernen ist grundsätzlich nie verkehrt, aber oft geht es auch darum clever zu kombinieren. Genauso wie ein guter Detektiv – Sherlock Holmes – nur im Sattel eben.

Diese Fähigkeiten, also

  • das Analysieren: „Was ist das Problem?“
  • die Ursachenforschung: „Wo kommt es her?“
  • und das Entwickeln einer Lösungsstrategie: „Womit geht es wieder weg?“

erlernst du mit dem Kreis-Meister-Konzept. Es erklärt dir die logischen Zusammenhänge zwischen der Biomechanik deines Pferdes und der Reitlehre, es liefert dir viele unterschiedliche Übungen zur Entwicklung und Verbesserung von Balance, Kraft, Koordination und Elastizität deines Pferdes, es zeigt dir immer einen Weg aus der Krise, hilft dir dabei, alternative Lösungswege zu finden und es leitet dich anhand eines strukturierten und logischen Trainingsaufbaus von der Basisausbildung deines Pferdes bis hin zu fortgeschrittenen Lektionen mit beginnender Versammlung.

Dein Werkzeug zur Problemanalyse und Behebung

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Das klingt nach einer eierlegenden Wollmilchsau?

Ja das tut es und ja das ist es auch! Das Kreis-Meister-Konzept bietet dir wirklich all diese Dinge und all diese Vorteile in nur einem einzigen Produkt. Und von dem Meisterkreis, dem innovativen Dressurparcours haben wir ja noch gar nicht gesprochen. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das KMK alles kann, was es beinhaltet und wie es anderen Reitern bereits geholfen hat, dann dann schau mal hier: Kreis-Meister-Konzept 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes, hoffentlich sonniges Wochenende!

Liebe Grüße
Eure Tine


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Von |2021-04-08T12:39:36+02:00April 8th, 2021|Besser reiten mit Tine, Kreis-Meister-Konzept|0 Kommentare

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